Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 

UMWELTFREUNDLICHER WEG
ZUM NACHHALTIGEN ZIEL

Die Auswirkungen der globalen Erwärmung sind inzwischen weltweit zu spüren. Klimaschutz und die Reduktion fossiler Treibstoffe sind deshalb Gebote der Stunde. In der Landeshauptstadt wurden die Weichen für eine ressourcenschonende Zukunft gestellt. Mit Investitionen in den öffentlichen Verkehr sowie dem Ausbau des Rad- und Fußwegnetzes wird umweltfreundliche Mobilität konkret.
Den Energiebedarf verringern und den Anteil erneuerbarer Energieträger erhöhen – die Tiroler Landeshauptstadt hat die Ziele im Energieplan 2050 klar formuliert. In Kooperation mit der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) und den Kommunalbetrieben (IKB) setzt sie umweltfreundliche Initiativen und Projekte auf dem Weg zur Energieautonomie um. Damit wird die Lebensqualität nachhaltig für die Bevölkerung gesteigert. Es ist wichtig, beim Klimaschutz langfristig – auch für die nächsten Generationen – zu planen. Basierend auf den Ist-Zustand-Daten des vorausgegangenen Innsbrucker Energieentwicklungsplans wurden Szenarien für mögliche Entwicklungen des Energieverbrauchs in Innsbruck bis 2050 modelliert. Wichtige Schritte zur Umsetzung sind beispielsweise eine umfassende Sanierungsrate von 1,3 Prozent pro Jahr sowie eine Austauschrate von Heizsystemen von drei Prozent pro Jahr. Zudem soll ab 2021 auf fossile Energieträger im Neubau und bei Sanierungen verzichtet werden.

VORBILDPROJEKT SINFONIA
Damit der Energieplan 2050 erfolgreich sein kann, gibt es eine Vielzahl an Maßnahmenbündeln. Neben Information und Bewusstseinsbildung setzt die Stadt auf Fördermodelle. Ein Beispiel ist das EU-Projekt SINFONIA. Investiert wird vor allem in die hochwertige und kosteneffiziente Sanierung von Wohngebäuden, die Optimierung von Wärme- und Kältenetzen und den Ausbau von neuen Stromnetzen („Smart Grids“). Mit technischen Maßnahmen wurde und wird der Energiebedarf in den SINFONIA-Distrikten der Partnerstädte Innsbruck und Bozen um bis zu fünfzig Prozent gesenkt sowie der Anteil erneuerbarer Energien um zwanzig Prozent gesteigert. Schulen und Kindergärten sowie Wohnbauten der Stadt werden nach SINFONIA-Standard saniert.

ENERGIEEFFIZIENZ GESTEIGERT

Als energieeffiziente Gemeinde ist Innsbruck auf einem vorbildlichen Weg. 2018 erhielt die Tiroler Landeshauptstadt ein viertes von fünf möglichen „e“. Unzählige vorbildhafte Neubau- und Sanierungsprojekte der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG), die schrittweise Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED und die Wärmeversorgung im Freibad Tivoli von Erdgas auf eine umweltfreundliche Wärmepumpe umzustellen, verhalfen zur nächsten Stufe im e5-Programm. Ziel des e5-Aktionsprogramms – Österreichs Bundes- und Landesprogramm für energiebewusste Gemeinden – ist, Energieprozesse zu modernisieren, Energie effizienter und intelligenter zu nutzen und klimaschonende, erneuerbare Energieträger vermehrt einzusetzen.
Innovative Wege ging die Stadt Innsbruck mit der Realisierung der Straßen-/Regionalbahn. Bereits im Jahr 2000 wurde mit den Planungsarbeiten für das Großprojekt begonnen. Seit Anfang des Jahres ist es innerstädtisch abgeschlossen, die Fertigstellung der Verlängerungen bis zu den Marktgemeinden Völs bzw. Rum ist in Planung. Mit der Straßen-/Regionalbahn wird ein Ersatz für die österreichweit am stärksten frequentierte Buslinie geschaffen.

VERZICHT AUF DAS EIGENE AUTO
Ziel ist es, den BürgerInnen ein so gut ausgebautes Netz zur Verfügung zu stellen, dass das Privatauto immer öfter in der Garage bleibt. Auch den Veränderungen im Mobilitätsverhalten wird Rechnung getragen. Letztlich verbessert die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs auch die Bedingungen für FußgängerInnen: Barrierefreie Zugänge zu Haltestellen, wettergeschützte Sitzgelegenheiten und der Ausbau des Rad- und Fußwegnetzes bieten ein entsprechendes Angebot. Fahrradparkplätze oder die kostenlose Radmitnahme in Bus und Tram steigern den Komfort.

SPORTGERÄT UND VERKEHRSMITTEL
Für all jene, die lieber selbst aktiv sind, anstatt sich chauffieren zu lassen, bietet sich das Stadtrad an. Das Leihradsystem macht InnsbruckerInnen und TouristInnen noch mobiler und darüber hinaus unabhängig von Uhrzeit, Stau und Parkplatzsuche. Innsbruck geht damit mit Wien einen vorbildlichen Weg – nur in diesen beiden Städten betreiben die Kommunen das Leihradsystem selbt. Stadträder können alle nutzen, die sich unter www.stadtrad.ivb.at anmelden.